Aktuelle Aufführungen, Lesungen & Präsentationen

Stücke sollten keine Kopfangelegenheit der Autorin oder Übersetzerin bleiben, sondern auf der Bühne zum Leben erwachen. Im Theater vereint sich so vieles, was ich liebe: Sprache, Literatur, Spielen, Licht, Malerei, Musik. Und ich als Autorin und Übersetzerin kann auf diese Künste gleichzeitig zugreifen.
Die folgenden Werke stellen chronologisch dar, was 2026/27 zu sehen sein wird oder 2024/25 zu sehen war:
 

  • 2026/27
  • Premiere: 11.04.27, Arione/ De Falco: Geschichte eines Nein - aus dem IT von KoWi > Stadttheater Bremerhaven
  • Premiere: Ende Nov. 26, Arione/ De Falco: Eine tierisch gute Familie - aus dem IT von KoWi > Neues Theater Burgau
  • Premiere: Nov. 26, Kirsten Boie/KoWi: Der Hoffnungsvogel > LB Niedersachsen Nord, Wilhelmshaven, Große Bühne
     
  • 2025/26
  • WA: 11.03.-01.07.26, Arione/ De Falco: Geschichte eines Nein - aus dem IT von KoWi > Theater Heilbronn
  • WA: 01./02.03.26, Roberto Frabetti: Die Reise einer Wolke - aus dem IT von KoWi > KRESCH Theater, Krefeld
  • Premiere: 15.02.26, Arione/ De Falco: Geschichte eines Nein - aus dem IT von KoWi > Junge LB Wilhelmshaven
  • WA: 07.-20.01.26, Stori: Die große Erzählung - aus dem IT von KoWi > DSVTH Bautzen
  • Premiere: 24.11.25, Arione/ De Falco: Geschichte eines Nein - aus dem IT von KoWi > Ju. Grenzlandtheater Aachen
  • Premiere: 03.10.25/ WA: 01.02.26, Roberto Frabetti: Die Reise einer Wolke - aus dem IT von KoWi > KJT Speyer
  • Präsentation im Münchner Literaturhaus: 30.09.25, Übersetzung meines ersten Bilderbuches (für Erwachsene) aus dem IT  Die Reise zum Glück (Il buon viaggio) von Beatrice Masini/ Gianni De Conno (Dressler Verlag, HH)
     
    2025
  • Lesung Historische Kriminalfälle/ Richtet sie hin!: 13.07.25, 15:00, Andrea Maria Schenkel, im LK Regensburg, https://www.die-kulturoptimisten.de/literaturfestival-frauenzell/ (Bühnenfassungen Der Erdspiegel, Kalteis, Tannöd und Lippenrot: https://theaterstueckverlag.de)
  • Premiere: 08.05.25, Roberto Frabetti/Bruno Cappagli: Der Mond und das Boot - aus dem IT von KoWi > Oper Graz
  • WA: 29.04.25, Kleist/Baliani/Rostagno: Kohlhaas - aus dem IT von KoWi > Junges NTM-Nationaltheater Mannheim
  • DSE: 26.04.25, Arione/ De Falco: Geschichte eines Nein - aus dem IT von KoWi > Theater Heilbronn
  • WA: 22.02.-05.03.25, Frabetti/ Frabetti/ Cappagli: Robin Hood - aus dem IT von KoWi > Theater im Werftpark, Kiel
  • WA: 16.02.-19.05.25, Frabetti: Die Reise einer Wolke - aus dem IT von KoWi > KRESCH Theater Krefeld
  • Premiere: 31.01.25, Kleist/Baliani/Rostagno: Kohlhaas - aus dem IT von KoWi > Harztheater, Neue Bühne Quedlinburg & Kammerbühne Halberstadt
  • WA: 30.01.-26.03.25, Stori: Die große Erzählung - aus dem IT von KoWi > DSVTH Bautzen
  • WA: 12.-21.01.25, Frabetti/Frabetti/Cappagli: Robin Hood - aus dem IT von KoWi > Westd. Tourneetheater Remscheid
  • WA: 24.10.24-20.03.25: Cappagli/ Frabetti: Der Mond und das Boot - aus dem IT v. KoWi > Compagnie en Route, Ffm.

    ARCHIV (2024) - eine kleine Auswahl
  • WA: 07.-20.11.24, Calì/Bougaeva/Wenzel: Wanda Walfisch - Musikth. mit Renaissancewerken > Staatsth. Hannover
  • Lesung/Talk: 29.05.24, Berger/KoWi: Burning Snow (Brennender Schnee), Kulturzentrum Sláturhúsið, IS-Egilsstaðir

Geschichte 
eines Nein

von Annalisa Arione und Dario de Falco - aus dem IT von KoWi

Die „Geschichte eines Nein“ erzählt vom ersten Kuss, der nicht so ist, wie man ihn sich erträumt hat, von Familien, die nicht so sind, wie wir sie gerne hätten, von Liebe, die mit einem Besitzverhältnis verwechselt wird. Es ist die Geschichte von Martina, die sich dafür entscheidet, Grenzen zu setzen.

"Es ist ein typisches Mutmacherstück. Die Heilbronner Truppe setzt darauf, dem Selbstvertrauen der jungen Besucherschar Schmetterlingsflügel zu verleihen und zu beweisen, dass gefährliche Liebschaften mit all ihren Abstürzen eben nicht das Ziel sind, sondern gefahrlose Glücksmomente. (...) Stehender Applaus - verdientermaßen für alle Beteiligten." (Die Deutsche Bühne, 27.04.25)

Rechte: TSV im 3MV, München

> Auf der Longlist des DE
Jugendtheaterpreises 2024

DSE: 26.04.25, Theater Heilbronn, Boxx; R: Sarah Speiser > WA: 11.03.-01.07.26

Der Mond und das Boot

von Roberto Frabetti
Musik: Bruno Cappagli
aus dem IT von KoWi

Aus dem Meeresrauschen entspringt eine Melodie. Eine Melodie, die von dem Reich der Wünsche und des Aufbruchs kündet. Sie erzählt die Geschichte eines Bootes, das sich nichts sehnlicher wünscht, als einmal auf dem Mond zu sein. Doch der Mond ist zu weit weg und das Boot zu klein, um zu ihm zu gelangen. Mit viel lyrischer Finesse und der Kraft der Musik handelt Roberto Frabetti und Bruno Cappaglis Tanzgedicht von Hingabe und Leidenschaft. Davon, wie scheinbar Unmögliches wahr werden kann, wenn man nur mutig genug ist, den ersten Schritt zu tun.
(www.theater-kiel.de)

Rechte: TSV im 3MV, München

Premiere: 08.05.25, Oper Graz

Wanda Walfisch

Musiktheater mit Werken der
Renaissance - Libretto: Anna Wenzel (Mitarb. B. Collet)

Wandas Wandlung vom traurigen pummeligen Kind zum furchtlosen Mädchen durch die Kraft ihrer Gedanken wird in diesem bilderreichen Bühnenaquarium musikalisch dargeboten. Hier trifft Renaissance aufs Schönste auf die Bühnenfassung eines modernen Bilderbuchs.

WA: 07.-20.11.24, Staatstheater Hannover, Ballhof 1; R: Maria Kwaschik

Rechte: TSV im 3MV, München

Zum Trailer >

Lektüretipp - Feb.-Nov. 26

Kirsten Boie: Der Hoffnungsvogel (Kinderbuch) und Bühnenfassung von KoWi (6 D/H; 6+)
https://www.buehnenverlag-weitendorf.de/

Eines Tages ist der Hoffnungsvogel verschwunden! Im Glücklichen Land, wo zuvor alle Menschen zufrieden und freundschaftlich miteinander gelebt haben, beginnen Streit und Missgunst um sich zu greifen. Die gute Königin ist ratlos. Doch Jabu, ihr Sohn, erkennt, was die Menschen plagt: Der Hoffnungsvogel hat den Menschen mit seinem Gesang jede kleine Traurigkeit gemildert. Und man weiß ja, dass man oft böse wird, wenn man eigentlich nur traurig ist. Jabu muss den Hoffnungsvogel zurückholen! Obwohl er Angst hat, macht er sich auf die Reise. Zum Glück bekommt er dabei Hilfe von Alva, der Tochter der Leuchtturmwärterin. Mit einem ziemlich klapprigen Schiff fahren die Kinder übers Meer, um den Hoffnungsvogel zu suchen. Auf ihrer abenteuerlichen Mission sind es nicht etwa Schwerter und Waffen, die sie stark machen, sondern eine kleine, tröstliche Melodie, die ihnen Alvas Mutter mit auf die Reise gegeben hat.

Das Kinderbuch von Kirsten Boie ist ein vielschichtiges, zeitgemäßes und kluges Märchen. Es erzählt von der Hoffnung, dass eines Tages alle Menschen friedlich miteinander leben sowie von der Kraft des Verzeihens und der Güte, mit der wir einander retten könnten.

Jubiläen & Gedenkjahre

Was haben uns Jubiläen und Gedenkjahre heute noch zu sagen?
Jahrestage sind Denkmäler in der Zeit, Zeugnisse der Erinnerung. Woran wir uns nicht erinnern, das hat nicht stattgefunden. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind verschränkt und stehen in einem wechselseitigen Verhältnis, das immer wieder neu austariert werden muss. Jede Generation stellt ihre eigenen Fragen an Kunst und Geschichte, da sie eigene Orientierungsprobleme in der Gegenwart und andere Erwartungen an die Zukunft hat. Jubiläen sollen Aufmerksamkeit erzeugen. Das ist in unserer mediendominierten und konsumgeprägten Welt kein leichtes Unterfangen. Jubiläen sind dazu gut, sich zu alten Zeiten und ihren Figuren in Beziehung zu setzen und zu überlegen, was sich inzwischen getan hat.
      Hier folgt nun eine kleine Auflistung meiner Bühnenbearbeitungen samt dazugehöriger Originalautor:innen, denen man in den genannten Gedenkjahren mehr Aufmerksamkeit auf der Bühne oder anderen Plattformen schenken könnte:

+ 27.08.2029: Erika Mann (1905-1969), 60. Todestag (Stoffel fliegt übers Meer > Bühnenfassung: Anna Wenzel/ T. Berger)
* 18.05.2029: Gunnar Gunnarsson (1889-1975), 140. Geburtstag (Brennender Schnee> Bühnenfassung: KoWi/ T. Berger)

* 30.06.2028: Wolf Erlbruch (1948-2022), 80. Geburtstag (Das Bärenwunder > Bühnenfassung: Anna Wenzel)
+ 28.06.2028: Christine Nöstlinger (1936-2018), 10. Todesstag (Bü.fass.: Das Leben der Tomanis & Der Denker greift ein)
* 06.04.2028: Erich Mühsam (1878-1934), 150. Geburtstag (Alle Wetter > Bühnenfassung: KoWi)

* 18.10.2027: Heinrich von Kleist (1777-1811), 250. Geburtstag (Kohlhaas > Übersetzung der Bühnenfassung von Baliani)

* 13.10.2026: Christine Nöstlinger (1936-2018), 90. Geburtstag (Bü.fass.: Das Leben der Tomanis & Der Denker greift ein)
+ 03.10.2026: Franz von Assisi (1181/82-1226), 800. Todestag (Baliani/ Cappa: Franziskus steht Kopf)
+ 29.07.2026: Robert Schumann (1810-1856), 170. Todestag (Das Dunkle und das Helle - Musiktheater nach Schumanns Kinderszenen > Libretto: Anna Wenzel)
+ 27.07.2026: Gertrude Stein (1874-1946), 80. Todestag (Die Welt Ist Rund > Übersetzung & Bühnenfassung: Anna Wenzel)

Gedenken ist keine rückwärtsgewandte Übung. Es ist eine Form politischer und moralischer Wachsamkeit.
Es erinnert uns daran, wie schnell eine Gesellschaft ihre Werte verliert, wenn Menschen entmenschlicht werden -
erst sprachlich, dann sozial, dann physisch. (Martin Moszkowicz, 26.01.26)

Die Welt Ist Rund

Übersetzung & Bühnenfassung (6+) von Anna Wenzel, unter teilweiser Verwendung der Übersetzung von Michael Mundhenk frei nach Gertrude Stein

Eine fast alles offen lassende Geschichte von der vorsichtig tastenden Welterfahrung und Welterkundung eines kleinen Mädchens: eine Parabel über die Selbstfindung des Menschen.
„Die Welt Ist Rund“ handelt spielerisch von unseren Vorstellungen von Personen und Orten, Realität und Identität. Das geschieht in einer faszinierenden und überraschenden Weise. Gertrude Steins Schreibstil ist bekannt für seine Wiederholungen, syntaktischen Unregelmäßigkeiten, willkürlichen Sequenzen und Assoziationen von Geräuschen und Sinnes-wahrnehmungen. In „Die Welt Ist Rund“ benutzt sie die meisten dieser Erfindungen mit der scheinbaren „Stümperhaftigkeit” und Genialität dreijähriger Kindern, wenn diese ihre eigenen Geschichten erzählen.

Rechte: TSV im 3MV, München

+ 27.07.2026: Gertrude Stein (1874-1946), 80. Todestag

Das Dunkle und das Helle

Musiktheater (5+) nach Schumanns Kinderszenen. Libretto: Anna Wenzel, frei nach dem Bilderbuch von Kerstin Hau & Julie Völk; musik. Konzept: T. Matheis

Das Werk thematisiert, in ungewöhnlicher Kombination mit Schumanns leichten, romantischen Stücken, reale Probleme und wiederkehrende Motive aus der Welt der Kinder: das Sehnen nach unbekannten Welten und inniger Freundschaft, Abenteuerlust und Neugierde, aber auch die mit jedem Wagnis verbundene Angst und Unsicherheit. Die beiden Protagonist*innen das Zarte und das Struppige begegnen sich genau an der Grenze des ihnen Vertrauten und wagen sich Schritt für Schritt in die Welt des*der Anderen. Die Anzahl der Tableaus der Vorlage lässt sich rhythmisch wie auch inhaltlich perfekt mit den 13 überwiegend zu Liedern erweiterten „Kinderszenen“ Schumanns verknüpfen: ein buntes und liebevolles Kaleidoskop der spielerischen Annäherung – die sich auch in der begleitenden Choreografie einlöst.

Rechte: TSV im 3MV, München

+ 29.07.2026: Robert
Schumann (1810-1856),
170. Todestag

Das Leben der Tomanis

Bühnenfassung (5+) von KoWi - frei nach dem gleichnamig. Ki.-buch von Christine Nöstlinger
 

Die Meiertöchter sind sehr brave Kinder. In der Schule sind sie fleißig, zu Hause trocknen sie das Geschirr ab, und in ihrer Freizeit häkeln sie Topflappen oder stricken Socken. Weil sie so brav sind, bringt ihnen der Meiervater immer etwas mit. Eines Tages schenkt er seinen Töchtern ein dickes Buch: „Das Leben der Tomanis“ steht auf dem Einband. Und die Meiertöchter fangen gleich gehorsam an zu lesen. Es gefällt ihnen sehr, darum lesen sie ständig im Tomani-Buch. So lange, bis sie sich innerlich und äußerlich verändern. Die Meiertöchter sind zu Tomani-Kindern geworden! Jetzt sind sie nicht mehr so brav und adrett, sondern laut, frech – und vor allem ganz blau. Die Leute im Dorf hänseln und beschimpfen sie, und die Meiereltern sind verzweifelt. Was können sie nur tun? Es bleibt nur eine Möglichkeit: Also kocht Mutter Meier eine große Kanne Kaffee, und Vater Meier holt das Buch. Und dann lesen die Eltern die ganze Nacht.

Rechte: BVW, Hamburg

* 13.10.2026: Christine
Nöstlinger (1936-2018),
90. Geburtstag

Kohlhaas

Solo von Marco Baliani & Remo Rostagno, frei nach Motiven von Kleist; aus dem IT von KoWi

Eine leere Bühne, einzelne Scheinwerfer, ein Stuhl und die Sprache: Eine großartige Herausforderung für einen Schauspieler, eine Stunde lang das Publikum mit dieser Geschichte von Ungerechtigkeit, Gewalt und Rache zu fesseln.

„Wie lässt sich nach der Vorlage der komplexen und sprachlich komplizierten klassischen Kleist'schen Novelle ’Michael Kohlhaas’ ein Theaterstück schreiben, das heutzutage auf eine Bühne passt? Dem italienischen Autorengespann gelang das [...]. Im Mittelpunkt des Geschehens steht der psychologische Hintergrund von Kohlhaas’ Handlungen, der nicht zu bändigende Trieb der handelnden Hauptfigur, erlittenes Unrecht selber auszugleichen und dadurch neue Willkür und neues Unrecht zu schaffen – ein aktuelles Thema, für das sich täglich Beispiele finden lassen.“ (Lübeckische Blätter, 08.10.04).

Rechte: TSV im 3MV, München

* 18.10.2027: Heinrich von Kleist (1777-1811),
250. Geburtstag

Alle Wetter

Überschreibung von KoWi – frei nach Motiven des gleichnamigen Stückes von Erich Mühsam

Eine große, anklagende Komödie gegen alle, die (nicht nur 1931) an der Macht und der Herrschaft Anteil hatten und haben. Eine Persiflage auf politisch unruhige Zeiten, in denen sich demokratische Werte weltweit im Sinkflug befinden, zugleich die Vorwegnahme der nationalsozialistischen Diktatur. Das Original, Alle Wetter, ist Mühsams letztes, bis heute unaufgeführtes Bühnenwerk.
Diplomingenieur Niedermayer hat ein Mittel erfunden, Wind und Wetter, Sonne und Regen zu regulieren. Gemeinsam mit seiner Genossenschaft verwaltet er dieses Mittel, errichtet einen Wetterturm, der zunächst zum Segen der Region, dann der Welt wird. Aber fünf Jahre nach der Grundsteinlegung meint er, sich durch seinen wissenschaftlichen Fanatismus zum Menschheitsretter aufschwingen zu müssen. Irgendwie glaubt er, das Wetter zu beherrschen, wie Prometheus das Feuer. Gleichzeitig bemächtigen sich die Herrschenden seines Turmes. Überall machen die Parasiten sich breit. Kirche, Regierung, Bürokratie. Und der sich maßlos überschätzende Niedermayer begeht einen folgenschweren Fehler ...
Das Ende ist visionär: „Tobend, wirbelnd stürzt die Zeit / in die Gruft. – Das Leben schreit!“

Rechte: TSV im 3MV, München

* 06.04.2028: Erich Mühsam (1878-1934), 150. Geburtstag

Das
Bärenwunder

Bühnenfassung (4+) von KoWi frei nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Wolf Erlbruch

„Einen Bären, der nach Monaten aus dem Winterschlaf erwacht, plagt nicht nur der Hunger, sondern auch das Gefühl der Einsamkeit. Seinem dringenden Bedürfnis nach Geselligkeit begegnet der Bär mit dem klaren Entschluss: Er will ein Bärenvater werden! ‘Kann mir jemand sagen, wie ich ein Kind bekomme?‘ brüllt der Möchtegern-Vater in die Wildnis hinein. Aber welche Tiere er auch befragt – immer fallen die Antworten anders aus. Die Antwort auf die Frage aller Fragen kommt schließlich in Gestalt einer Bärenfrau daher. Sie erkennt in dem zotteligen Artgenossen die verbindende Sehnsucht nach Gemeinsamkeit und Nähe. Hierin liegt das eigentliche Bärenwunder.“
(Jury, DE Ju.iteraturpreis 1993)

Die Bühnenfassung erzählt im Verlauf der vier Jahreszeiten von der Suche des Bären nach einer Antwort auf seine drängende Frage. Dem Herbstschmaus folgt die Winterruhe, den Frühlingsgefühlen schließlich das Sommerglück. Wir begleiten den Bären auf seiner Reise und begegnen den unterschiedlichsten Tieren, die mehr oder weniger hilfreiche Tipps geben und zwischendurch das ein oder andere Lied mit dem Bären singen.

Rechte: TSV im 3MV, München

* 30.06.2028: Wolf Erlbruch (1948-2022), 80. Geburtstag

Brennender Schnee

von Tristan Berger & KoWi - unter Verw. von Motiven einer Erzählung von Gunnar Gunnarsson

Zwei Männer kämpfen mit der Natur. Der eine will sie unterwerfen und möglichst viel Kapital aus ihr schlagen, der andere will sich der Natur unterwerfen, auch um den Preis des eigenen Lebens. Doch jetzt brennt im Hochgebirge der Schnee und das mitten im Sommer.
Bei dieser Bühnenfassung wurden als Ausgangsmaterial sehr frei Motive einer Novelle von Gunnar Gunnarsson verwendet, der in einfacher, kraftvoller Art alte isländische Sagas neu erzählt. Eine andere wichtige Inspirationsquelle war Lois Hechenblaikners Bildband ISCHGL, in dem der österreichische Fotograf die Entwürdigung der Berge durch ein enthemmtes, maß-, besinnungs- und geschmackloses „Delirium Alpinum“ anprangert.

Rechte: TSV im 3MV, München

* 18.05.2029: Gunnar
Gunnarsson (1889-1975),
140. Geburtstag

Stoffel fliegt übers Meer

Bühnenfassung (6+) von Tristan Berger & KoWi - frei nach dem gleichn. Roman von Erika Mann

Die Geschichte beginnt am Blaubergsee, wo der zehnjährige Stoffel Boote vermietet, um zum Unterhalt der Familie beizutragen. Trotzdem wird das Geld immer knapper und die Eltern immer verzweifelter. Da fällt Stoffel der reiche Onkel in Amerika ein, der, wenn auch mit den Eltern zerstritten, sicher helfen würde, wenn er nur von der Not wüsste. Stoffel rudert quer über den See zur Zeppelin-Werft am anderen Ufer. Versteckt in einem Postsack, gelingt es ihm, sich an Bord zu schmuggeln. Erst auf halbem Wege wird er entdeckt...

Rechte: Rowohlt Th. Verlag, HH

+ 27.08.2029: Erika Mann (1905-1969), 60. Todestag

Projekte - Blick in meine „Werkstatt“

Woran schreibe ich gerade? Was übersetze ich im Augenblick? Welche berufsbedingten Reisen führen mich wohin? Wann unterstütze ich den Münchner Kulturschaffenden, Tristan Berger, bei seinen Veranstaltungen in der Allerheiligenhofkirche und im Kulturhaus Milbertshofen?

  • 01.06.26, Artikel im XYZ-Sommerheft: Vergangenheit trifft Zukunftsvision - Plädoyer für ein respektvolles Neben- und Miteinander verschiedener Kunstformen
  • Feb. 26: DÜF-Initiativstipendium für die Prosanacherzählung meiner Erstübersetzung des Kinderbuchs von Silvio D'Arzo PINGUIN OHNE FRACK (Il pinguino senza frac) > Walross-Illustration von Brigitte Püls
  • 2026: DER DENKER GREIFT EIN - Bühnenfass. nach Christine Nöstlinger (10 D/H; 9+ - Bühnenverlag Weitendorf, HH)
  • 2026: DAS LEBEN DER TOMANIS - Bühnenfass. nach Christine Nöstlinger (5 D/H; 5+ - Bühnenverlag Weitendorf, HH)
  • 2026: HAB DICH LIEB, BLAU - Libretto für eine Kinderoper mit Werken von Mozart (6+) nach dem Bilderbuch von Barroux I love you, Blue (Bühnenverlag Weitendorf/ Oetinger Verlag)
  • EMMA, PUTT & WALLACE - eine etwas andere Weihnachtsgeschichte > Bilderbuch, Textarbeit mit Tristan Berger; Illustrationen: Günter Mattei  (6+)
  • EINE KLEINE NAMENS PAULINE - Bilderbuch frei nach Motiven eines Textarrangements von Gertrude Stein (4+)
  • DER DATTERICH von Ernst Elias Niebergall, Übersetzung aus dem Hessischen ins Bairische mit Tristan Berger (2026)
  • Prosanacherzählung meiner Erstübers. des Kinderbuchs, nach Silvio D'Arzo TOBBY BRICHT AUS (Tobby in prigione)
  • Jugendbuch: DER ZUNDER DES LEBENS (AT) - Prosaminiatur mit SW-Piktogrammen (2026)
  • Illustriertes Kinderbuch: FRAU EISHAI UND HERR WALHAI (AT)
  • HITLISTEN (Die Meistgespielten 2025/26) in Die Deutsche Bühne, Mai 25: 49 Premieren: Wolfgang Amadeus Mozart - 33 Premieren Heinrich von Kleist - 11 Premieren: Hamlet - 8 Premieren: Schillers Räuber - 3 Premieren: Robin Hood
    > zu den Namen und Titeln finden sich Bearbeitungen von mir!
  • laufende Mitarbeit bei Tristan Berger, www.stueckundwerke.de > Vorstellungen im Kulturhaus Milbertshofen und der Allerheiligenhofkirche, München (Luise Kinseher, Bittenbinder/Braun, Helmut Schleich, Willy Astor, Wolfgang Krebs, Brigitte Hobmeier, Sara Brandhuber, Tobias Moretti ...)
  • Langzeitfilmprojekt seit 2007, Drehbuch Anna Wenzel mit Tristan Berger, STOFFEL FLIEGT ÜBERS MEER nach Erika Mann (bis zum Treatment/Weggang von Uschi Reich finanziert durch Bavaria Film)

Brigitte Korn-Wimmer

Übersetzerin, Autorin, Lektorin

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